Seine eigenen Haare verkaufen

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Haare werden von einigen Unternehmen begehrt. Zum einen handelt es sich dabei um Kosmetikfirmen, die bei der Entwicklung neuer Haarpflegeprodukte darauf angewiesen sind, diese zu testen, zum anderen werden Haare auch dazu genutzt, Perücken herzustellen. Ob man beim Friseurbesuch seine Haare verkaufen kann, hängt aber nicht nur von der Länge, sondern auch von der Qualität der Haare ab. Wer seine Haare stets gut gepflegt hat, so dass sie nur wenig Spliss und Haarbruch zeigen, kann dafür eher einen guten Preis verlangen als jemand, der mit brüchigen und filzigen Strähnen zu kämpfen hatte.

Zusätzlich ist auch die Haarfarbe ein wichtiges Merkmal. Seltene Farben sind begehrt, weil sie in Perücken ohne Färbemittel eingesetzt werden können. Sind die Haare dagegen schon mehrfach gefärbt, sind sie zum Beispiel für Kosmetikfirmen nicht mehr zu gebrauchen. Bei den meisten Personen wird daher der erreichbare Preis für die Haartracht gerade einmal den Friseurbesuch finanzieren.

Die Preise, die für Haare gezahlt werden, sind nicht sehr hoch, weil es zum Beispiel für die Perückenindustrie gute Alternativen gibt. So sind Haare aus Kunststofffasern, wie sie bei günstigeren Perücken zum Einsatz kommen, inzwischen so gut, dass viele nicht mehr so viel Wert auf teure Echthaarperücken legen. Gleichzeitig gibt es auch in manchen Ländern der Erde religiöse Tempel, in denen die Pilger sich die Haare als Opfergabe abschneiden lassen. Diese Haare stehen dann ebenfalls für Kunden in aller Welt zum Verkauf. Gerade die kräftigen indischen Haare sind dabei für Perücken gut zu gebrauchen, weil sie auch nach einer Färbung noch stark und strapazierfähig sind.

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